IV. Kompanie des IBSV e.V.
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Projekte

Überblick:
Soziale Verantwortung ernst nehmen
Unsere "kleine VHS"
Seniorenfahrt der 4. Kompanie IBSV 2004 (Kurt Bergmann)
Seniorenfahrt der 4. Kompanie IBSV 2005 (Kurt Bergmann)
Seniorenfahrt der 4. Kompanie IBSV 2006 (Kurt Bergmann)      

Soziale Verantwortung ernst nehmen

 

Sozialwerk der 4. Kompanie seit 1963

 

Eine Schützenkompanie hat Mitglieder aus den verschiedensten gesellschaftlichen Schichten und daher auch die Aufgabe und die Verantwortung sie alle zu integrieren und ihnen die Teilnahme am Vereinsleben zu ermöglichen – im Sinne bester Kameradschaft nicht nur in guten, sondern auch in schlechten Zeiten - und wenn jemand Hilfe benötigt, ihn zu unterstützen. Dazu gehören einerseits zivile Preise bei den Veranstal­tungen, um allen Mitgliedern, auch denen mit geringerem Einkommen, die Teilnahme zu ermöglichen, und Ermäßigungen für Jugendliche, die meist nur Taschengeld oder eine Ausbildungsvergütung erhalten, andererseits aber auch Krankenbesuche und Fahrdienste zu den Versammlungen oder der  Seniorenwagen beim Schützenzug, um den älteren Kameraden, die den Festzug nicht mehr zu Fuß mitmachen können, die Möglichkeit zu geben, weiterhin dabei zu sein. Einmal im Jahr veranstaltet die Kompanie einen Seniorennachmittag, an dem das Manövermeisterpaar die Gäste bewirtet und für Unterhaltung sorgt und im Stammzug ist es Tradition zur Nikolausfeier nicht nur die Kinder und Enkel der Mitglieder einzuladen, sondern auch die Senioren.

     
 Oskar Escherich bei einem Vortrag am Seniorennachmittag 1989                                                                                             

Und schließlich gibt es seit 1963 eine spezielle Einrichtung, das Sozialwerk der 4. Kompanie.

Den Gedanken des damaligen Obersten Heinz von der Horst, ein Sozialwerk im IBSV zu schaffen, brachte Horst Kaiser aus der Werbekommission mit in die Kompanie. Bei den Kameraden fiel die Idee, bedürftige Mitbürger zu unterstützen, auf fruchtbaren Boden. Sie waren spontan bereit zu helfen und gründeten das Sozialwerk der 4. Kompanie, einen Spendenfonds, in den Mittel für Hilfsaktionen einfließen sollten. So wurden bei allen Versammlungen Spenden gesammelt und eine Kommission überlegte, wie man das im ersten Jahr gesammelte Geld – DM 420,00 - sinnvoll ein­setzen könnte. Man entschloss sich, eine Fahrt mit sozialbedürftigen Iserlohnern durchzuführen. Die Adressen wurden ermittelt, das Deutsche Rote Kreuz konnte für die Betreuung gewonnen werden und dann startete eine fröhliche Fahrt, die ins Sauerland und schließlich ins Haus „Tanneck“ in Plettenberg führte, wo 35 Gäste zu Kaffee und Abendessen eingeladen wurden. 15 Kameraden stellten für die Fahrt ihre Privatwagen zur Verfügung.


Abschluß einer Sozialfahrt mit Heimkindern bei der Luftwaffe                                                                                                                                

Die Fahrt wurde ein Erfolg und so fanden in den folgenden Jahren regelmäßig Fahrten auch mit Kindern aus den Iserlohner Heimen statt. Organisator der Ausflüge war zunächst Horst Kaiser, auf den ab 1981 Franz Josef  Hohmann und ab 1984 Emil Wasser folgten. Dieser führte 1986 erstmals eine Seniorenfahrt durch, um den älteren Mitgliedern, die oft z.B. aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr so aktiv am Kompanieleben teilnehmen können wie in früheren Jahren, die Möglichkeit zu geben, im vertrauten Kreis ein paar schöne Stunden zu verleben, sich an alte Zeiten zu erinnern und so manche Anekdötchen auszutauschen. Alfred Petri(seit 1994) und der jetzige Sozialwart Harry Plautz führten diese beliebte Veranstaltung fort und noch heute ist es selbstverständlich, dass bei jeder Kompanieversammlung der Sammelteller für das Sozialwerk die Runde macht und einmal im Jahr die Senioren auf große Fahrt gehen.


Ein Blumenstrauß für die älteste Teilnehmerin K.Weber

Neben der Finanzierung dieser Ausflüge hat es sich das Sozialwerk zur Aufgabe gemacht, auch andere soziale Zwecke zu fördern und hat in den vergangenen Jahren z.B. den Förderverein der Katahari-Lodging-School in Indien und Euro-Dial unterstützt.

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Reiseberichte aus aller Welt, Vorträge zur Iserlohner Stadtgeschichte, Informationen über Aktien, Bürgerliches Recht, „Wie funktioniert der Haushalt einer Stadt?“ „Lebte Wieland der Schmied in Balve?“ – eine bunte Mixtur von Themen kann man in der „kleinen Volkshochschule“ der 4. Kompanie erleben.

Der frühere Kompaniechef Willi Krewett hatte eine Idee, mit der er den Besuch der Kompanieabende attraktiver machen wollte. Kompaniemitglieder stellten ihre Berufe vor, so dass man einen Einblick in die Berufswelt der Kameraden erhielt und dann wurde Rolf Oventrop als Referent eingeladen und sprach im Februar 1965 zum Thema „Geschichte des IBSV“. Die Idee kam an und so war die „kleine Volkshochschule“ der 4. Kompanie geboren. Die Kompanieabende mit Vorträgen entwickelten sich zu den beliebtesten Ver­anstaltungen, damals noch im Saal der Gaststätte Biggeleben, Mühlentor.

Willi Krewetts Nachfolger Alfred Beuke, unterstützt von Karl-Heinz Ohly und danach der heutige Kompaniechef Bernd Krewett und Adjutant Jörg Buschkämper setzten das Konzept fort und so existiert die „kleine Volkshochschule“ nun schon länger als 37 Jahre. Interessante Vorträge, jeweils zwischen 15 und 45 Minuten lang, meist mit Lichtbildern, die den Mitgliedern vielseitige Informationen zu allen möglichen Themen des Lebens bieten, werden mit der sonst vielleicht etwas trockenen Thematik von Vereinsversammlungen verbunden.

Rolf Oventrop war mehrmals zu Gast. Er sprach auch über Iserlohner Mundart oder zum Thema „Von Bintz bis Käbbel Meyer“ über alte Iserlohner Gaststätten. Da gab und gibt es Berichte über ferne Länder wie Peru, Papua-Neuguinea, Argentinien, Kenia, Nepal, Alaska, geschichtliche Beiträge wie Russland bis zum Jahre 1918 oder Iserlohner Revolution Mai 1949, politische und gesellschaftliche Diskussionen, Autorenlesungen, musikalische Darbietungen, Berichte über soziales Engagement wie die Katahari Lodging School in Indien oder Amnesty International. Auch praktische Lebenshilfe wurde geboten, so mit einem Erste Hilfe-Kurs oder mit Beratungen zu Rechtsfragen z. B. durch Oberstadtdirektor Wach und den Ersten Staatsanwalt Tonscheidt. Weiter gab es Vorträge über Zwangsvollstreckung, Erbrecht, Schiedsmannswesen, Gefahren der Scientologie, die Arbeit von Euro-Dial, zum neuen Betreuungsrecht, zur Währungsumstellung auf Euro, aber auch zum Schnarchen, einem Thema, das immer aktuell ist. Harry Boldt, Iserlohns wohl bekanntester Sportler, berichtete über die Olympiade in Mexiko, ein Kriminalkommissar über Ängste der Senioren, Hans-Jürgen Dahl sprach zum Thema Okkultismus über „Geister, die ich rief“, es wurden Filme oder Diavorträge zu Schützenfesten und Vereinsjubiläen gezeigt, Feuerwache, Brauerei, Krug zu Nidda oder eine Buchbinderei besucht und die verschiedensten Einrichtungen der Stadt Iserlohn vorgestellt.


Ansprache des Leiters der Volkshochschule Horst Piltz zum 25-jährigen Jubiläum der „kleinen VHS“

Die Referenten brachten auch häufig Anschauungsmaterial zur Unterstützung mit, denn was man sehen und anfassen kann, lässt sich naturgemäß leichter begreifen.

Das Konzept hat sich bewährt. Wenn beim Kompanieabend ein Vortrag beginnt, ist der Saal im Hans-Sachs-Haus gut gefüllt und auch die Damen, die sonst sepa­rat im selben Haus tagen, kommen dann hinzu. Be­währt hat sich ebenfalls die langjährige Zusammenarbeit mit der Volkshochschule der Stadt Iserlohn, deren Leiter Horst Piltz nicht nur immer wieder einmal Vorträge vermittelt, sondern auch selbst gern als Referent antritt – zuletzt stellte er seine Heimat Potsdam vor. Egal zu welchem Thema er spricht - durch seine unverwechselbare Art wird es nicht nur ein interessanter und informativer sondern auch ein vergnüglicher Vor­trag.

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Seniorenfahrt der 4. Kompanie IBSV 2004

Am 29. September 2004 trafen sich 40 frohgelaunte Senioren um ihren Ausflug, der sie in
das Sauerland führte, zu geniessen.

Die Fahrt ging über die Autobahn bis Olpe. Am Steuer saß Johannes Walenzik, unser Leutnant der „4.“ vom gleichnamigen Busunternehmen. Wir bogen ab, um zum Biggesee zu gelangen. Auf dem Parkplatz wurden schnell Tische und Bänke aufgestellt und in kürzester Zeit war ein reichhaltiges Frühstücksbuffet aufgebaut. Leider setzte nun der Regen ein, und wir mußten Kaffee, Wurst, Käse  und vielerlei Köstlichkeiten in feuchtem Zustand geniessen.

Um 11,15 Uhr bestiegen wir das Ausflugsschiff „Bigge“ auf dem Biggesee. Eine
zweistündige Rundfahrt erfreute uns, denn das Wetter hatte sich gebessert, es regnete nicht
mehr. 13,15 Uhr in Sondern wieder angekommen, bestiegen wir den Bus und fuhren zum
Mühlenhof nach Breckerfeld.

Dort erwartete uns die „Bergische Kaffeetafel“
Es gab Kaffee aus der „Dröppelmina“ so viel jeder mochte, Waffeln mit Milchreis, Zimt und
Zucker, Rosinenbrot mit Quark und Marmelade, Holzofenbrot aus eigener Bäckerei mit Blut-
und Leberwurst,Vollkornbrot mit Schinken und Käse. Die Burger Brezel wurde noch mit
Bergischem Zwieback eingepackt. Zum Abschluß gab es einen Mühlenschnaps zum
Verdauen, der sehr nötig war.

Danach konnte man das Museum besichtigen und es gab eine Führung durch die alte Mühle.
Man konnte den Turm besteigen, in dem sich das Getriebe befindet. Die noch intakte Wind-
mühle konnte leider nicht eingeschaltet werden, da der Wind an diesem Tag zu schwach
war. Einige Fahrtteilnehmer gingen noch in den „Krämerladen“, um sich mit Holzofenbrot
und anderen Köstleichkeiten zu versorgen.

Um 17,00 Uhr traten wir die Heimreise an.

Ein schöner Tag ging zu Ende und alle freuen sich auf einen Ausflug im Jahr 2005.

Dieser wird am Dienstag, dem 13.September 2005 stattfinden.

Kurt Bergmann

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Seniorenfahrt der 4. Kompanie IBSV 2005

Am Dienstag, dem 13. September 2005 trafen sich 35 Seniorinnen und Senioren zum
diesjährigen Ausflug, der uns in das Ruhrgebiet führte. Im Bus hätten wir für 44 Personen
Platz gehabt, aber leider fehlten in diesem Jahr einige.

Die Fahrt ging zunächst über die Autobahn nach Bochum. Dort gab es auf einem
kleinen Platz ein bewährtes und ausgiebiges Frühstück von unserem Busunternehmer
und Kompaniemitglied Hannes Walenzik. Danach gingen wir ca. 100 m um in das
„Zeiss Planetarium Bochum“ zu gelangen. Wir nahmen im Vorführraum Platz und
wurden in bequemen Sesseln, man kann sie verdrehen und Liegesessel daraus
machen, von einer jungen Mannschaft in das „Wunderbare Universum“ entführt.
Wir erfuhren, das Hubble ein Teleskop im Weltall schon seit Jahren viele präzise
Bilder zur Erde sendet und inzwischen nicht mehr mit dem Weltraumteleskop zu
vergleichen ist, das einst in den Weltraum geschickt wurde, denn es werden
laufend Teile ausgewechselt um die Qualität zu verbessern und der Technik gerecht
zu werden. In ein paar Jahren wird aber auch das Ende des „Hubble“ kommen.
Nach einer sehr interessanten Stunde mußten wir unsere wunderschöne Haltung im
Sessel aufgeben und zum Bus zurückkehren.

Es ging nun über die Autobahn nach Duisburg, wo im „Brauhaus Schacht“ der Raum
„Streb“, ein nachgebauter alter Stollen, für das Mittagessen eingedeckt war.
Die ausgesuchten Speisen wurden schnell serviert und es blieb noch Zeit für einen
Bummel durch die City von Duisburg.

Um 15.00 Uhr gingen wir an Bord eines Schiffes, um eine Hafenrundfahrt durch
den Duisburger Hafen, der der größte Binnenhafen Europas ist, zu machen.
Es wurde viel erklärt und wir fuhren über die Ruhrmündung in den Rhein. Auf der
Rückfahrt legten wir an der Schifferbörse Ruhrort an und gingen in das gleichlautende
Restaurant, in dem der Raum „Hansehof“ für uns reserviert war. Dort gab es Kaffee
und Kuchen zum Abschluß unseres Ausfluges.

Wir fuhren pünktlich nach Hause und so konnten die Kameradinnen und Kameraden
noch am Kompanieabend im Hans-Sachs-Haus teilnehmen.

Mein besonderer Dank gilt allen Spendern, dem Busunternehmen Walenzik,
Reinhold Beckmann und Horst Krewett, die diesmal die Anmeldung übernommen hatten.

Ich hoffe im September 2006 wieder einen schönen Ausflug organisieren zu können.

Kurt Bergmann

- Sozialwart -

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Seniorenfahrt der 4. Kompanie IBSV 2006

Am Dienstag, den 12. September 2006, trafen sich 43 Kameradinnen und Kameraden
zum alljährlichen Seniorenausflug. Leider mussten drei Teilnehmer krankheitsbedingt
kurzfristig absagen.

Bei strahlendem Sonnenschein führte unsere Fahrt zunächst nach Soest. An der Raststätte
„Soester Börde“ bekamen wir unser schon obligatorisch gewordenes, sehr reichhaltiges
Frühstück, das von Monika und Hans Walenzik wie immer super vorbereitet wurde und
uns gut mundete.

Anschließend fuhren wir weiter nach Soest, wo wir von zwei Stadtführerinnen in Empfang
genommen wurden. In zwei Gruppen aufgeteilt besichtigten wir zunächst verschiedene
Kirchen und bekamen schließlich den Altstadtkern in launiger Weise erklärt.

Um 12.30 ging es weiter zu unserem eigentlichen Ziel, der Firma „Kanne Brottrunk“ in
Selm-Bork. Hier erwartete uns zunächst ein typisch westfälisches Mittagessen („Pfeffer-Potthast“)
und zur besseren Verdauung gab es einen echten Doppelkorn. Nach dieser Stärkung erfolgte
eine Einladung zur Betriebsbesichtigung, welche wir neugierig annahmen.

Die Firma Kanne stellt seit über 25 Jahren als alleinige Firma, neben anderen Produkten,
den „Original Brottrunk“ her. Der Brottrunk sorgt für die richtige Flora im Darm,
steigert die Abwehrkräfte und sorgt für eine gute und gesunde Verdauung. Bei der
Herstellung der Brote wird großer Wert auf biologischen Anbau der Getreidesorten
gelegt. Nachdem die Brote zerkleinert wurden, werden sie in großen Kesseln mehrere
Monate zum Gären gebracht, bis schließlich der Brottrunk entsteht.

Nach der Besichtigung erwartete uns eine Kaffeetafel, die ebenfalls sehr reichhaltig war.
Der 72-jährige Seniorchef, Herr Wilhelm Kanne, hat als gelernter Bäckermeister bereits
viele Auszeichnungen für seine Produkte bekommen. Während der Kaffeerunde hielt er
einen kurzweiligen Vortrag über die richtige Ernährung, wobei das Brot für ihn natürlich
im Vordergrund steht.

Zum Abschluss konnten wir in einem betriebseigenen Laden die vorgestellten Produkte
erwerben. Wir erhielten einen Leinenbeutel mit einer Flasche Brottrunk, Prospektmaterial
und einem Buch mit dem Titel: “Krebs ist vermeidbar! Krebs ist heilbar!“,
welches Herr Kanne selbst verfasst hat.

Gegen 17 Uhr fuhren wir wieder nach Hause und waren alle der Meinung, einen schönen,
abwechslungsreichen Tag erlebt zu haben.

Mein besonderer Dank gilt allen Spendern, die uns solch eine Fahrt zu dem günstigen
Beitrag ermöglichten, sowie dem Busunternehmen Walenzik.

Ich hoffe, im September 2007 wieder einen schönen Ausflug organisieren zu können.

Kurt Bergmann

- Sozialwart -

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